Melek BAYDARs künstlerische Praxis entfaltet sich als vielschichtige Erzählung, geprägt von Themen wie Identität, Transformation und der Beziehung zwischen Körper und Geist verflochten mit Instinkt und Introspektion und verankert in ihrer Ausbildung an der Mimar Sinan Universität der Schönen Künste.
Ihre Werke wurden in kuratierten Ausstellungen gezeigt, darunter Re-Existence und der Can Ayan Original Print Competition, und erregten Aufmerksamkeit durch Erkundungen von Metamorphose, verkörperter Erinnerung und emotionaler Zerbrechlichkeit. Durch eine visuelle Sprache, die von bewusster Schlichtheit geprägt ist, wird ihr Werk zu einem Spiegel einem, der nicht nur reflektiert, sondern auch verunsichert.
BAYDAR vertieft ihren künstlerischen Ausdruck durch internationale Kooperationen, indem sie mit Künstler:innen wie Jian Jun Zhang und Paola Anziche zusammenarbeitet und ihre Praxis durch interdisziplinäre Ansätze bereichert.
Für BAYDAR sind Wiederholung, Abdruck und Rückkehr keine bloßen formalen Anliegen sie sind existentielle Gesten. Jedes Werk wird zu einer Spur stillen Widerstands und eines Selbst, das sich in stetiger Wiedergeburt befindet.
Bei Get Society × Get SOART betrachten wir Melek BAYDARs Werke nicht als komponierte Visualitäten. Wir treten in sie ein als taktile Echos, Räume, in denen der Körper sich erinnert und Identität sich im Prozess auflöst.